Astrid Rose – „Mana Loa ~ Familienbande“

Hallo zurück auf meinen Blog und auch für alle Neulinge hier ein warmes Aloha. Ja ich benutze heute eine hawaiianische Begrüßung und das auch nicht ganz ohne Grund denn wegen des kalten Wetters will ich euch in ein tropisches Paradies entführen. Also holt eure Strandsachen heraus und genießt am Meer ein gutes Buch. Falls ihr jetzt schon mal ein gutes Buch für den Strand sucht, dann will ich euch wärmstens dieses hier empfehlen.
„Mana Loa – Familienbande“ ist ein noch recht unbekanntes Werk der freien Autorin Astrid Rose und beschäftigt mich seit etwa einem halben Jahr immer wieder. Dabei habe ich sowohl die Figuren, als auch die Handlung und natürlich die Umgebung ins Herz geschlossen, weshalb wir heute auch vom Strand aus uns mit dem Buch beschäftigen. Also folgt mir auf einen mystischen Spagat zwischen Deutschland und Hawaii um ein dunkles Familiengeheimnis zu Lüften.

Inhalt:

Wir beginnen mit der Handlung recht unspektakulär in Bremen. Nina Lorenz ist zu einem Stadtbummel aufgebrochen um sich für die Hochzeit ihres Bruders ein Kleid zu kaufen. Doch dann überkommt sie ein weiteres Mal in ihrem Leben eine Vision von einer polynesischen Kartenlegerin, die ihr in einer anderen Sprache einen neuen Auftrag erteilt.

Direkt nachdem sie ihre neue Aufgabe erhalten hat, lernt sie den sympathischen Tom kennen. Dieser ist fast sofort in sie verliebt und Nina wird klar, dass er direkt mit ihrer Mission zu tun haben muss. Dabei steht ihr eines jedoch im Weg. In ihrer Vergangenheit wurde sie Opfer einer Gewalttat und hat danach alles Vertrauen in die Männerwelt verloren. 

Tom aber versucht sie dennoch zu erobern und Nina fasst langsam wieder Vertrauen und es entsteht ein zartes Band zwischen den beiden, was sie aber nicht vergessen lässt, was die Kartenlegerin ihr prophezeit hat. Besonders da diese sie in ihren Träumen verfolgt.

Da bekommt Tom einen Anruf aus seiner Heimat Hawaii. Die Frau seines Cousins werde vermisst, was ihn und Nina veranlasst in sein zu Hause zurückzukehren und der Familie beizustehen. 

Doch damit beginnt die Reise zu einer verwirrenden Familiengeschichte erst. Nina darf nun nicht mehr nur das Geheimnis um Toms Familie lösen, sondern muss sich auch mit der Frage auseinander setzen wer welchen Part in diesem Ränkespiel übernommen hat. Dabei geraten alle Beteiligten immer tiefer in ein Netz aus Betriebsspionage, Affären und alter Magie welche schon seit Jahrhunderten weitergegeben wurde. 

Bild

http://bundesamt-magische-wesen.de/wp-content/uploads/2013/10/Mana-Loa-Familienbande-von-Astrid-Rose.jpg

 

Persönliche Meinung:

Ich finde das Buch ist ein kleines Juwel. Durch die Mischung von verschiedensten Stilrichtungen und Handlungssträngen ist es ein Buch, was man dringend gelesen haben sollte. Die Mixtur aus Liebesgeschichte, Krimi und Fantasy ist im deutschsprachigen Raum einmalig. Was mir persönlich besonders gefällt, ist die Tatsache dass man sowohl das günstige Ebook, als auch für die Taschenbuchfans eine gedruckte Form erhalten kann, was bei freien Autoren nicht so oft der Fall ist.

Die Handlung ist immer wieder für eine Überraschung gut und selbst wenn man denkt, dass man schon lange vor der Protagonistin alle Puzzleteile zusammengelegt hat, entgeht einem immer wieder etwas und das Ende bleibt bis zum letzten Kapitel spannend, auch wenn man sich dringend ein hawaiianisches Wörterbuch danebenlegen sollte beim Lesen.

Auch verleitet die Handlung immer wieder zum Träumen, weshalb man sich gerne in der Story verliert und mit den Figuren mitleidet und lacht. Ich für meinen Fall war im letzten Viertel der Geschichte hin und her gerissen und habe innerlich die Autorin angebrüllt, wie sie das ihren Figuren antun konnte, wegen dem traurigen Unterton habe ich geweint und für das Ende habe ich trotz einer gewissen Abneigung dagegen, mit den handelnden Figuren eine gewisse Freude und Erleichterung empfunden.

Eigentlich gibt es für mich nur zwei kleine Schwachpunkte an der Geschichte. Das eine ist das allzu perfekte Ende. Es wirkt alles reibungslos und als ob sämtliche negativen Gefühle die sich angestaut haben sollten, einfach verpufft wären. Aber da es einen gewissen Cliffhänger gibt mit dem Epilog, habe ich noch Hoffnung für die Gesamtgeschichte. 

Das viel größere Problem ist: Man will gerne in die Handlung hineinkriechen und kann es doch nicht. Da nützt es auch nichts, die Autorin zu bequatschen einem doch eine gewisse Randfigur zu überlassen. (Die weiblichen Leser werden sicher verstehen welche ich damit meine.) Ich habe wahnsinnige Sehnsucht empfunden nachdem die letzte Seite zugeklappt war. Das ist fast schon unverzeihlich für mich. 😉 

Dennoch ist es eine meiner Liebsten Geschichten, besonders da es eine magische Geschichte ohne die klassischen Fantasywesen ist. Wir fallen nicht über Glitzervampire her, keine Werwölfe beißen uns und noch besser ist, dass trotz dieser magischen Aura, welche uns alle gebannt hält, es nicht wie ein Harry Potter – Verschnitt wirkt. 

Wertung:

4,5 von 5 Sternen

Ausblick: 

Eigentlich mag ich keine mehrteiligen Romane die im Fantasygenre angelagert sind. Dies ist aber ein wenig etwas anderes. Denn die Geschichte ist selbst nach dem Ende nicht richtig abgeschlossen, was erst wirklich auffällt wenn man den Epilog liest und dort auch das Gefühl bekommt, dass da ein kleiner Cliffhanger eingebaut wurde.
Da denkt man sich, sofern man de Geschichte länger kennt:Kommt dort noch etwas? 
Ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen und auch für alle die erst sich entschließen wollen damit anzufangen gebe ich den Hinweis, ja es kommt sehr wohl noch etwas auf uns zu. Voraussichtlich kehren wir diesen Sommer zurück nach Hawaii und dürfen Nina weiter auf dem Weg zur Erfüllung ihres Schicksals folgen.

Internetlinks:

www.astrid-rose.blogspot.de
manaloaromane.blogspot.de 

Youtube-Links:

Buchtrailer Mana Loa – Familienbande:
http://www.youtube.com/watch?v=4uALGM_pkXs&hd=1

Hörprobe:
http://www.youtube.com/watch?v=mGQCEijV8FY&hd=1

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Ein Kommentar

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  1. Allerliebste Katja,

    ich danke dir von tiefstem Herzen für diese schöne Rezension. Du bist echt verrückt!

    Mahalo nui loa!

    Aloha Astrid

    PS: das Schicksal Daniels ist noch nicht geschrieben, also hast du noch genug Möglichkeiten dich mit einzubringen 😉

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